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"Stadt des Waldes,
der Gotik und des Weines"
Eine lebendige Großstadt mit 200.000 Einwohnern am Fuß
der Schwarzwald. Die malerische Altstadt ist in großen Teilen das Ergebnis des mit
großer Sorgfalt und viel Liebe zum Detail geplanten Wiederaufbaus nach der schrecklichen
Zerstörung am 27.November 1944. Die herrliche Gotik des Münsters wird mit immensem
Aufwand von der Münsterbauhütte unterhalten, die versucht, der wachsenden Schäden durch
den Sauren Regen Herr zu werden. Das warnende Beispiel des Münsters und der sterbenden
Tannen am Schauinsland vor Augen, ist Freiburg heute stolz darauf, als eine Stadt mit
hohem Umweltbewusßtsein zu gelten. Der öffentliche Personennahverkehr, vor allem die
umweltfreundliche Straßenbahn, ist in den letzten Jahren stark ausgebaut worden. Die
Innenstadt, mit einer der größten Fußgängerzonen Süddeutschlands, ist von fast
überall her ohne Auto zu erreichen.
Bedingt durch das Fehlen größerer Industriebetriebe hat Freiburg ein
starkes Interesse an der Anbindung des Umlandes und am Fremdverkehr. Das damit verbundene
Dienstleistungsgewerbe zählt neben dem Einzelhandel zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen
der Stadt. So enstand bereits in den Sechziger Jahren der Straßenring um die Altstadt,
der die Sperrung fü den Individualverkehr erst möglich gemacht hat.
Als in den frühen Siebzieger Jahren die vier östlichen Tuniberggemeinden zu
Freiburg kamen, wuchs die Rebanbaufläche des Stadtgebiets auf 650 Hektar. Damit ist
Freiburg die Großstadt mit der größten Rebfläche in Deutschland.
Zu recht gerühmt wird der große Freizeitwert Freiburgs. In weniger als
einer Stunde gelangt man auf den Hausberg Schauinsland, der im Sommer zum Wandern und im
Winter zum Skifahren einlädt.

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